2. Veit Keller und nach was ist seine Konzeptkunst ausgerichtet?

Veit Keller ist und war von Anfang an ein Autodidakt. Der Entschluss und die Erkenntnis ein Kunstschaffender zu werden, entstand etwa mit 10 Jahren. Durch die Bekräftigung wurde sein früher Entschluss durch seine Mutter Veronika Keller (Maskenbildnerin im Meininger Theater, 2015 verstorben) und dem Miterleben der Auftritte seines Bruders Tilmann Keller (Kabarettist "Die Erbarmungslosen"). Sein Vater Karl-Dietrich Keller (gelernter Holzbildhauer und Angestellt als Leiter des Malsaals des Meininger Theaters, verstorben 2003) der getrennt von Veits Mutter lebte, gab keinen Einfluss, höchstens Genmaterial, mit in seine frühe Förderung. Veits Schwester Anna-Krystina Keller (Diplom-Sozialpädagogin) hatte in Veits Kindheitsjahren viel mit der analogen Fotografie zu tun. Veit erhielt durch sie erste Eindrücke dieses Kunsthandwerk.
(weiteres über den Werdegang finden sie in der Vita)

Seitdem Veit seine Berufung als Künstler erkannt hatte, beschäftigte er sich mit den unterschiedlichsten Kunsthandwerken. Zu Beginn gab es keine verbindliche Zielstellung oder Absichten, auch wenn die Malerei von Anfang an einen besonderen Stellenwert besaß. Veit konnte sich freigeistig entwickeln und die Künste für sich selbst entdecken. Diese Herangehensweise blieb bis heute erhalten und machen ihn zu einem
Autodidakten. Mit den Jahren wurden die umgebenden Einflüsse mehr, aber nichts schaffte es, dass Veit sich einem Idol unterordnen wollte. Somit verblieb Veit dabei, seine Eigenständigkeit weiter auszubauen. Im Vergleich zu vielen seiner Kollegen, ist dies bis heute eines der herausragendsten Eigenschaften. Was auch immer Veit macht, es ist für seine Mitmenschen stets einzigartig, anders und ungewöhnlich. Auch die Art und Weise, wie er seine Werke umsetzt, überrascht viele immer wieder.

Veits Kunstrichtung und Kunsthandwerk sind unterschiedlich zu betrachten. In erster Linie geht es ihm darum, eine Geschichte zu erzählen, eine Botschaft auszudrücken oder eine bestimmte Idee umzusetzen. Erst in zweiter Instanz überlegt er, in welcher Form er es umsetzen wird. Seine Fähigkeiten in den verschiedenen Kunsthandwerken sind in diesem Sinne wie ein Werkzeugkasten und seine Erfahrungen und vorangegangenen Arbeiten sind wie ein  Materiallager zu sehen.

 
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